Proviant für den Tag
Nahrung für die Seele
Die Seele wohnt dem Menschen inne, sie prägt seine Einmaligkeit. Ganz verschieden hören sich ihre Melodien an. Manchmal eher tragend, manchmal schwungvoll und energiegeladen. Manchmal ist nur ein leiser, fast stiller Klang zu vernehmen. Fast lässt sich dieser Klang überhören.
Spirituelle Impulse, Gebete und Meditationen können den Dialog mit der Seele anbahnen. In der Mitte seiner selbst berührt zu werden, ist nicht planbar, nicht machbar. Mögen sich die täglichen Impulse hin und wieder als gutes Weggeleit erweisen, durch das der Tisch des Inneren Menschen nahrhaft gedeckt wird.
glaubend unterwegs sein
mitten im Helldunkel meines Alltags
glauben an das Licht der Verheißung Gottes
in allem was mich sorgt und belastet
darauf vertrauen
dass Gott mir nahe bleibt mich hält und trägt
meine offenen Fragen aushalten
und auf die Hoffnung hinleben
dass ich damit nicht ins Leere laufe
im Nebel meiner Umwege Zuversicht bewahren
dass Er mich sicher führt
und alles zum Guten wenden wird
Hannelore Bares
Lebensanker
den inneren Anker suchen und finden
sich in der von Gott umfangenen Lebenswirklichkeit verankern
sich im göttlichen Lebensstrom tragen lassen
Norbert Mothes
IHN ankommen lassen in die Zwischenräume
von Verwirrung und Klarheit
des Sagbaren und des Unsagbaren
der Sehnsucht und der Erfüllung
Norbert Mothes
Gott
Deine Sehnsucht
berührt mich.
Du suchst nach mir,
sehnst Dich,
anzukommen bei mir.
Um meinetwillen
Mensch geworden.
Nahe zu sein
Mittendrin zu sein
Wohnung zu nehmen
Gemeinschaft zu leben
ist Deine Sehnsucht.
Du weckst meine Sehnsucht
nach geglücktem Leben
in der ganzen Breite
und Tiefe
von Glück und Schmerz.
Die Stimme meiner Sehnsucht
nach Heilwerden
nach Ganzheit
nach Einssein mit allem
ruft Dich:
KOMM!
Christa Pesch
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
und wie unsagbar nah bei uns.
Allzeit bist du um uns in Sorge,
in deiner Liebe birgst du uns.
Du bist nicht fern, denn die zu dir beten,
wissen, dass du uns nicht verlässt.
Du bist so menschlich in unsrer Mitte,
dass du wohl dieses Lied verstehst.
Du bist nicht sichtbar für unsre Augen,
und niemand hat dich je gesehn.
Wir aber ahnen dich und glauben,
dass du uns trägst, dass wir bestehn.
Du bist in allem ganz tief verborgen,
was lebt und sich entfalten kann.
Doch in den Menschen willst du wohnen,
mit ganzer Kraft uns zugetan.
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen,
wo nur auf Erden Menschen sind.
Bleib gnädig so um uns in Sorge,
bis wir in dir vollkommen sind.
Huub Oosterhuis
Die Gegenwart Gottes ist unsere wahre Stärke (Psalm 84 Destillat)
Mein Leib und Seele freuen sich
in dem lebendigen Gott.
Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
und von Herzen dir nachwandeln!
Wenn sie durchs dürre Tal ziehen,
wird es ihnen zum Quellgrund.
Gott der HERR ist Sonne und Schild;
Der HERR gibt Gnade und Ehre.
Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.
HERR Zebaoth, wohl dem Menschen,
der sich auf dich verlässt!
Wenn Gott dein größter Schatz und dein höchstes Gut ist – wenn du lieber einen bescheidenen Platz bei Gott hast als einen bequemen Platz ohne ihn -, dann kann deine tiefste Freude nicht bedroht werden, egal welcher Schmerz dein Leben heimsucht. Du bist sicher. Nichts kann dir etwas anhaben. Selbst die Täler des Lebens werden zu Orten der Fruchtbarkeit.
Dane Ortlund in seinem Buch Du bist mein Fels In 150 Andachten durch die Psalmen
seine Gegenwart uns zugesagt
in den lichten Momenten unseres Lebens und im Lebensdunkel
im alltäglichen Trott und in den Sternstunden
im Gelingen und Scheitern
im Lebensglück und in der Not
im Leben und Sterben und darüber hinaus
Norbert Mothes
Ich bin für Sie da
Norbert Mothes
Pfarrer i.R.
+49 (0)351 4260755
norbert.mothes@bddmei.de
Sie sind eingeladen, den Tisch des inneren Menschen mit zu decken. Reichen Sie Ihre Beiträge bitte über meine E-Mailadresse ein.
norbert.mothes@bddmei.de