Brennpunkt Israel Palästina
Über die Autokratisierung und die Zuspitzung des Nahostkonflikts am 23. April mit Dr. Muriel Asseburg in Chemnitz
Mit dem Scheitern einer friedlichen Konfliktregelung in Nahost ist der israelisch-palästinensische Gegensatz in einen existentiellen Konflikt zurückgefallen. Gleichzeitig sind in Israel Elemente liberaler Demokratie abgebaut worden. In den palästinensischen Gebieten haben sich autokratische Strukturen verfestigt. Dr. Muriel Asseburg beleuchtet die Zuspitzung des Nahostkonflikts in den letzten Jahren und dessen Rückwirkungen auf die Gesellschaften in Israel und den palästinensischen Gebieten sowie den Zusammenhang mit der dort beobachtbaren Autokratisierung.
Die Referentin
Dr. Muriel Asseburg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik und forscht insbesondere zu Konflikten und politischen Ordnungen im Nahen Osten. Seit Januar 2024 leitet sie gemeinsam mit der Soziologin Sinem Adar die Themenlinie "Autokratisierung als Herausforderung für die deutsche und europäische Politik".
Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie im Rahmen von "Tacheles 2026", dem Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen, in Zusammenarbeit mit den Tagen der Jüdischen Kultur Chemnitz und der Evangelischen Akademie Sachsen.
Veranstaltungsdetails:
23. April 2026 | Donnerstag | 19:00 Uhr | Agricolaforum Chemnitz
Veranstaltungsort
TU Chemnitz Eduard-Theodor-Böttcher-Bau (Altes Heizhaus)
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz
Weieter Informationen und die Möglichkeits zur Anmeldung finden Sie hier!