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Bistum Dresden Meissen
Die Dresdner Kapellknaben - hier bei einer Aufführung des "Elias". © Dresdner Kapellknaben/A. Gäbler
02. Februar 2026

Gedenken an die Zerstörung der Stadt: Requiem von Gabriel Fauré mit Dresdner Kapellknaben in der Kathedrale

am Sonnabend, 7. Februar, um 19.30 Uhr

Dresden. Am Sonnabend, 7. Februar, um 19.30 Uhr gedenken die Dresdner Kapellknaben mit ihrem Leiter Domkapellmeister Christian J. Bonath in einem Konzert in der Kathedrale der Zerstörung Dresdens vor 81 Jahren. Die Bombenangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 bewegen die Menschen auch nach Jahrzehnten. Die Menschenkette, die alljährlich durch die Innenstadt führt, ist eine bewegende Form des Gedenkens an die Opfer. Erneut beteiligen sich die Dresdner Kapellknaben am Gedenken - und das an einem Ort, der wie viele andere von der Zerstörung betroffen war. Von der ehemaligen Hofkirche stürzten im Februar 1945 Dach und Gewölbe ein, der Wiederaufbau dauerte bis 1965.

Nachdem im Vorjahr Mozarts Requiem erklang, steht diesmal das Requiem von Gabriel Fauré im Mittelpunkt. Dieses hatte der Komponist 1887 speziell für Knabenchöre in relativ kleiner Besetzung für 30 Sänger geschrieben. Ebenso ungewöhnlich war die Instrumentierung mit ausschließlich großen Streichern wie Bratschen, Celli und Kontrabass. Erst später gab es eine Fassung mit großem Symphonieorchester. „Wir werden ganz bewusst die Ursprungsversion aufführen, weil sie besser zum Charakter des Abends passt“, kündigt Domkapellmeister Christian J. Bonath an. Die Kapellknaben werden von Musikern der Sächsischen Staatskapelle begleitet. Neben Faurés Requiem erklingt die Hymne „Höre meine Bitten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Um 17.30 Uhr beginnt die Werkeinführung mit Prof. Dr. Christfried Brödel im Haus der Kathedrale (Schloßstraße 24). 

Karten unter: https://eveeno.com/gedenkkonzert2026