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Bistum Dresden Meissen
Bischof Heinrich Timmerevers bekam im Rahmen der Bundesversammlung der Malteser den Verdienstorden „Pro Piis Meritis“ verliehen. Mitte: Dr. Elmar Pankau (Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands). Am Mikrofon: Ernst Freiherr von Freyberg, Präsident der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens. © Malteser/Wolf Lux
24. Juni 2026

Höchste Auszeichnung der Malteser für Bischof Heinrich Timmerevers

Verleihung des Ordens „Pro Piis Meritis“ in Dresden

Dresden. Im Rahmen der Bundesversammlung des Malteser-Ordens und des Malteser Hilfsdienstes am 20. und 21. Juni in Dresden wurde Bischof Heinrich Timmerevers mit dem Verdienstorden „Pro Piis Meritis“ ausgezeichnet. Die Ehrung stellt die höchste Ordens-Auszeichnung dar, die die Malteser an Geistliche verleihen. Der Orden „Pro Piis Meritis“ ist die geistliche Form des Verdienstordens „Pro Merito Melitensi“. Mit der Auszeichnung würdigen die Malteser Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Ehre, das Ansehen und die Anliegen des Souveränen Malteser-Ritterordens verdient gemacht haben.

Bischof Heinrich Timmerevers erhielt die hohe Ehrung in Anerkennung seines langjährigen Engagements und seiner engen Verbundenheit mit den Maltesern. Seit Dezember 2012 ist er Bundesseelsorger des Malteser Hilfsdienstes. Durch sein Wirken hat er die Arbeit des Ordens und des Malteser Hilfsdienstes nachhaltig unterstützt und wichtige Impulse für das kirchliche und gesellschaftliche Engagement gesetzt.

Der Verdienstorden „Pro Merito Melitensi“ wurde im Jahr 1920 gestiftet. Er wird vornehmlich an Personen verliehen, die nicht Mitglieder des Souveränen Malteser-Ritterordens sind und sich durch besondere Verdienste um dessen Auftrag und Ansehen ausgezeichnet haben. Die Verleihung erfolgt auf Beschluss des Souveränen Rates oder durch Motu Proprio des Großmeisters. Sämtliche Verleihungen werden offiziell dokumentiert.

Martin Schelleis zum Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes gewählt

Die Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienst e.V. hat in Dresden zudem Martin Schelleis (66) zum Präsidenten der katholischen Hilfsorganisation gewählt. Der frühere Generalleutnant der Bundeswehr engagiert sich bereits seit zwei Jahren ehrenamtlich als Bundesbeauftragter für Krisenresilienz, Sicherheitspolitik und Zivil-Militärische Zusammenarbeit bei den Maltesern.Martin Schelleis folgt damit auf Georg Khevenhüller, der acht Jahre als Präsident tätig war. Als neuer von insgesamt drei Vize-Präsidenten wurde Jörg von Fürstenwerth gewählt.

Mit viel Applaus dankten die Delegierten aus ganz Deutschland Georg Khevenhüller für seinen Einsatz über zwei Amtsperioden. Der Vorstandsvorsitzende Elmar Pankau würdigte den scheidenden Präsidenten: „Georg Khevenhüller hat den Malteser Hilfsdienst als ehrenamtlicher Präsident in den vergangenen acht Jahren durch eine ereignisreiche Zeit geführt. Durch seine strategische Arbeit einerseits und seinen Blick für die Bedürfnisse der Ehrenamtlichen andererseits hat er geholfen, dass die Malteser tatkräftig wirken konnten – beispielsweise während der Corona-Pandemie, der Überschwemmungskatastrophe in Westdeutschland und dem anhaltenden Ukraine-Krieg.“

Mit Georg Khevenhüller hat auch Albrecht Prinz von Croÿ sein Amt als ehrenamtlicher Vizepräsident aufgegeben. Für sein herausragendes jahrzehntelanges Engagement bei den Maltesern in unterschiedlichen Führungsfunktionen haben ihm Georg Khevenhüller und Elmar Pankau besonders gedankt. 

Auf Albrecht Prinz von Croÿ folgt der Rechtsanwalt Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth. Er ist neben Clementine Perlitt und Alexandra Bonde der dritte Vize-Präsident. Als erfahrene und innovative Führungskraft ist von Fürstenwerth seit vielen Jahren in der Leitung der Malteser in der Erzdiözese Berlin aktiv, zuletzt als Diözesanleiter.

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