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Bistum Dresden Meissen
Die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach erlebten hunderte Gäste in Dresden. © Andreas Gäbler
18. Mai 2026

Standing Ovations für Bachs h-Moll-Messe in der Dresdner Kathedrale

Musikalischer Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 275-jährigen Jubiläum der Katholischen Hofkirche am 16. Mai

Dresden. Mit einem musikalischen Höhepunkt haben die Feierlichkeiten zum 275-jährigen Jubiläum der Kathedrale Sanctissimae Trinitatis Dresden begonnen. Erstmals erklang in der ehemaligen Hofkirche Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll – ein Werk von herausragender kulturhistorischer und musikalischer Bedeutung. Rund 800 Besucherinnen und Besucher erlebten eine Aufführung, die das Gotteshaus bis auf den letzten Platz füllte. Am Ende dankte das Publikum den Mitwirkenden mit minutenlangem stehenden Applaus.

Die Messe in h-Moll gilt als geistliches Vermächtnis des großen Komponisten. Die Teile Kyrie und Gloria komponierte Bach 1733 für den Dresdner Hof, um sich als Hofkomponist zu bewerben. Damit kehrte ein zentraler Teil dieses Meisterwerks nun an seinen historischen Ursprung zurück.

Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Bonath musizierten das Ensemble Paulinum, das Vokalensemble der Kathedrale Dresden und das Dresdner Barockorchester. Mit großer Präzision, klanglicher Transparenz und beeindruckender Ausdruckskraft meisterten die Mitwirkenden die hohen Anforderungen dieses monumentalen Werkes und bewegten das Publikum tief. Bereits vor dem Konzert führte Prof. Dr. Michael Maul in die Dresdner Entstehungsgeschichte von Kyrie und Gloria ein.

Das Jubiläumskonzert war damit ein glanzvoller Auftakt des Festjahres zum 275-jährigen Bestehen der Hofkirche Dresden.

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