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Bistum Dresden Meissen
02. März 2026

Warum die Juden? Die lange Geschichte des Antijudaismus und Antisemitismus

Anlässlich Tacheles 2026 – die Katholische Akademie am 05. März im Gespräch mit Prof. Dr. Maria Häusl

Antisemitismus ist über Jahrhunderte bis heute zum ständigen Begleiter des jüdischen Glaubens geworden.

Bereits in der Antike kam es vereinzelt zu Verfolgungen, doch erst mit dem frühen Christentum etablierte sich eine systematische Abwertung des Judentums. Sie basiert vor allem auf drei Argumentationsmustern: einem dualistischen Weltbild, das in Gut und Böse einteilt, einer Enterbungstheologie, die das Judentum zur Vorgeschichte degradiert, und auf Verschwörungsnarrativen wie dem des Gottesmordes. Daraus entwickelte sich im Laufe der Geschichte ein variables vielschichtiges System, das sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Konstellationen immer wieder neu erfindet. So wurde das Judentum auf unabsehbare Zeit zum Sündenbock der Gesellschaft erklärt.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Maria Häusl, Professorin für Biblische Theologie an der TU Dresden, wollen wir einen kritischen Blick auf die Rolle des Christentums in der Entstehung antisemitischer und antijudaistischer Denkbilder werfen.

Veranstaltungsdetails

Donnerstag, 05. März 2026 19.00 Uhr

TU Chemnitz Eduard-Theodor-Böttcher-Bau Altes Heizhaus (Innenhof)
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz

 

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter www.lebendig-akademisch.de.