Gemeinsame Konferenz von Regionalleitungen, Priesterrat und Bistumsleitung
tagte am 4. Februar in Dresden
Dresden. Eine Konferenz der Regionalleiterinnen und -leiter und des Priesterrats tagte zum zweiten Mal gemeinsam. Beide Berufsgruppen arbeiten in der Pastoral zusammen. In der gemeinsamen Konferenz stimmen sie geplante Fortbildungen und aktuelle Anliegen mit der Bistumsleitung ab. Mit diesem neuen Besprechungsformat soll ein weiterer Schritt hin zu einer vernetzten und synodalen Zusammenarbeit im Bistum Dresden-Meißen gegangen werden. Am Mittwochvormittag, 4. Februar, begann die Konferenz nach einer kurzen Hausführung im neuen Propst-Beier-Haus in Dresden mit einem geistlichen Impuls und Bibelteilen, gestaltet von Zisterzienserpater Johannes Müller.
Im Mittelpunkt des Vormittags stand ein thematischer Impuls zu den „Orientierungen für die Entwicklung des Pastoralen Personals im Bistum Dresden-Meißen 2026“, vorgestellt vom Stellvertretenden Leiter der Hauptabteilung Personal, Ordinariatsrat Bertram Wolf. In einer anschließenden Feedbackrunde wurden Rückmeldungen, Fragen und erste Einschätzungen aus den verschiedenen Perspektiven der Teilnehmenden zusammengetragen.
Das Orientierungspapier reagiert auf den anhaltenden Rückgang hauptamtlicher Seelsorgerinnen und Seelsorger und die daraus folgenden strukturellen und pastoralen Veränderungen. Es betont den Wandel hin zu einer synodalen Kirche aller Getauften, in der Hauptamtliche nicht primär flächendeckende Versorgung leisten, sondern Beteiligung, Charismen und Mitverantwortung fördern. Beschrieben werden die Arbeit im Pastoralteam, die Rollen der verschiedenen pastoralen Berufe sowie verbindliche Standards für Zusammenarbeit, Kommunikation und Personalführung.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Vorbereitung der Jahrestagung der pastoralen Dienste 2026 in Schmochtitz. Vorgestellt wurde der aktuelle Stand der Themenplanung und der vorgesehenen Referentinnen und Referenten. Zudem wurde die geplante Einbindung der Jahrestagung in die sorbische Wallfahrt nach Rosenthal am 8. September thematisiert. Anschließend informierte der Zwickauer Dekan Gregor Giele über den aktuellen Stand des ergänzenden Leitungsmodells, das in diesem Jahr im Bistum eingeführt wird. Er berichtete von der Reaktion in den Gremien und den hinderlichen Erfahrungen aus bisherigen Veränderungen. Dabei wurden insbesondere Aspekte der konkreten Leitungsaufgaben aufgegriffen und zur weiteren Klärung benannt. Das Gespräch machte deutlich, dass auch in anderen Pfarreien diese Möglichkeit diskutiert wird. Sie verändert die Rolle in beiden Berufsgruppen.
Zum Abschluss tauschten sich die Teilnehmenden über die Zusammenarbeit in den Dekanaten aus. Dabei standen Erfahrungen mit Teamgesprächen sowie deren Bedeutung für Austausch, Koordination und Konfliktbearbeitung im Mittelpunkt.
BW/MB