Hilfswerk missio Aachen startet Gebetsaktion für den Nahen Osten
Angebot für Kirchengemeinden, Gruppen und Einzelne
Aachen, 4. März 2026. Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft Kirchengemeinden, Gruppen und Einzelpersonen in Deutschland zum Gebet für die Menschen im Nahen und Mittleren Osten auf. Auf seiner Website missio-hilft.de stellt das Werk ab sofort das Gebet „Hoffnung in Zeiten des Krieges“ zur Verfügung. Zudem haben Gläubige die Möglichkeit, in einer digitalen Gebetskapelle virtuelle Solidaritätskerzen zu entzünden und eigene Gebete zu formulieren.
„Gerade in Zeiten von Krieg und Eskalation fehlen oft die Worte. Das Gebet kann Hoffnung schenken. Es verbindet Menschen über Grenzen hinweg und hält die Zuversicht wach, dass Frieden möglich ist“, erklärt Johannes Seibel, Pressesprecher von missio Aachen. „Wenn daraus in den kommenden Wochen ein dauerhaftes Friedensgebet in Deutschland erwächst, wäre das ein sichtbares Zeichen gelebter Solidarität. Neben der materiellen Hilfe stärkt dies die Menschen und insbesondere die bedrängten Christen im Nahen und Mittleren Osten spürbar“, so Seibel weiter.
Nach den militärischen Angriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran sowie den anhaltenden Vergeltungsschlägen des Irans leben Millionen Menschen in der Region in großer Sorge vor weiterer Gewalt, Verlust und Zerstörung. Das Gebetsangebot von missio Aachen möchte in dieser Situation ein Zeichen der Hoffnung und der geistlichen Verbundenheit setzen.