Verleih der Missio canonica an sieben Religionslehrerinnen
am Donnerstag, 2. Juli 2026
Dresden. Im feierlichen Gottesdienst am Donnerstag, 2. Juli 2026, um 18 Uhr werden sieben Religionslehrerinnen aus dem Bistum Dresden-Meißen ihre Missio canonica durch Bischof Heinrich Timmerevers erhalten. Sie sind damit offiziell beauftragt, katholischen Religionsunterricht zu erteilen. Vier von ihnen unterrichten an Grundschulen, drei an weiterführenden Schulen.
Die Missio canonica ist mehr als ein formaler Schritt. Sie steht für Vertrauen und für einen besonderen Auftrag: Religionslehrkräfte begleiten junge Menschen im Schulalltag, greifen ihre Fragen nach Sinn, Orientierung und Werten auf und bieten einen Raum für Auseinandersetzung und Diskurs. Neben der fachlichen Qualifikation gehört deshalb zu diesem Dienst auch die Bereitschaft, sich senden zu lassen sowie Zeugin und Zeuge des Glaubens in der Schule zu sein. Für viele Schülerinnen und Schüler sind Religionslehrkräfte Kontaktpersonen zur Kirche.
So ist die Beauftragung durch den Bischof zugleich als Vertrauenserklärung der Kirche und als Ermutigung zu verstehen, den Brückenbau zwischen Schule und Kirche immer wieder neu zu wagen. Die Missio canonica ist dabei nicht nur ein Auftrag, sondern auch ein Versprechen: Die Gemeinschaft der Glaubenden lässt die Religionslehrkräfte mit ihren Aufgaben nicht allein, sondern begleitet und unterstützt sie auf ihrem Weg.