Ort des Zuhörens eröffnet in Leipzig
Ehrenamtliches ökumenisches Angebot für Begegnungen, Fragen, Nöte und Hoffnungen
Leipzig. Mit dem „Ort des Zuhörens“ gibt es seit Kurzem ein neues, niedrigschwelliges Gesprächsangebot für alle Menschen. Im Café 3Klang der Propstei Leipzig (Nonnenmühlgasse 2) können Besucherinnen und Besucher jeweils freitags von 15.30 bis 18.30 Uhr ohne vorherige Anmeldung mit geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch kommen.
Die Idee stammt ursprünglich aus Mailand. Dort entstanden bereits in den 1970er Jahren Orte, an denen Menschen über Freuden und Sorgen, Hoffnungen und Enttäuschungen oder offene Lebensfragen sprechen konnten. In Deutschland wurde dieses Konzept unter dem Namen „Ort des Zuhörens“ aufgegriffen und an verschiedenen Standorten verwirklicht.
Der Leipziger „Ort des Zuhörens“ ist ein ökumenisches Projekt. Von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung vergingen rund eineinhalb Jahre intensiver Vorbereitung. Heute stehen acht ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer bereit, regelmäßig Gesprächsdienste zu übernehmen.
Gedanken, Sorgen oder Erlebnisse teilen
Das Angebot richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Oft tut es gut, Gedanken, Sorgen oder auch schöne Erlebnisse mit einem anderen Menschen zu teilen. Ein offenes Gespräch kann entlasten, neue Perspektiven eröffnen und manchmal sogar ein erster Schritt auf dem Weg zur Heilung sein.
Die Gespräche sind vertraulich, kostenfrei und unterliegen der Schweigepflicht. Wer möchte, kann anonym bleiben. Der Dienst wird derzeit ausschließlich in deutscher Sprache angeboten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dieses Angebot wahrzunehmen – sei es mit einer konkreten Sorge, einer offenen Frage oder einfach dem Wunsch nach einem zugewandten Gespräch.
Ort des Zuhörens
Café 3Klang, Propsteikirche St. Trinitatis
Nonnenmühlgasse 2, Leipzig
Öffnungszeiten:
Freitags von 15.30 bis 18.30 Uhr
Offen + ohne Anmeldung + vertraulich + kostenfrei